Mehr Natürlichkeit bei Brustvergrößerungen

Brustvergrößerungen machen rund 80% aller ästhetisch-plastischen Brustoperationen aus. Steigerung von Attraktivität und Selbstwertgefühl stehen bei der zweithäufigsten Schönheitsoperation im Vordergrund. Es kommt darauf an, aus verschiedenen Techniken, Zugangswegen und Implantatarten die passende Kombination für jede Patientin individuell zu bestimmen. Daher steht das ausführliche Vorgespräch am Anfang der Behandlung. Form und Beschaffenheit der Brust, persönliche Vorstellungen und Wünsche der Patientin sowie technische Machbarkeit gilt es in Einklang zu bringen. Auch die Risiken müssen im Rahmen des Aufklärungsgesprächs besprochen werden: bei fachgerechter Durchführung ist das Risiko eher gering. Allgemein kann ein Bluterguß oder eine Infektion auftreten, theoretisch ist auch eine Verhärtung der Brust möglich (Kapselfibrose).

Bei der Form wird zwischen runden und anatomischen (tropfenförmigen) Implantaten unterschieden. Davon unabhängig gibt es unterschiedliche Volumina, so kann für jede Patientin das passende Implantat bestimmt werden. Runde Implantate werden eher bei jüngeren Frauen eingesetzt, während anatomischen Implantate die natürliche Linienform des weiblichen Körpers betonen und z.B. bei Volumenverlust nach dem Stillen angewendet werden. Dadurch entstehen natürliche Brustformen.

Wir verwenden Implantate der neuesten Generation mit rauher Oberfläche, wodurch das Risiko einer Verhärtung deutlich reduziert wird. Die Implantate bestehen aus einem auslaufsicheren, formstabilen Silikongel; dieses kohäsive Gel bürgt für geringstmögliche Nebenwirkungen und hohe Zuverlässigkeit. Ein routinemäßiges Austauschen der Implantate nach 10-15 Jahren ist nicht mehr notwendig.

Ob das Implantat über oder unter den Brustmuskel plaziert wird, hängt von der Dicke der darüberliegenden Gewebeschicht ab, bei extrem schlanken Patientinnen würde ein über dem Muskel liegendes Implantat eventuell zu sehen sein. Das erklärte Ziel ist aber eine möglichst unverändert aussehende, volle Brust, wie sie schon von Natur aus angelegt sein könnte.
Bei uns wird der Zugang in der Unterbrustfalte bevorzugt, im Vergleich zum Schnitt in der Achselhöhle oder um die Brustwarze herum bieten sich viele Vorteile: Die Narben sind kaum zu sehen, durch gute Übersichtlichkeit ist das Operieren schonend möglich.

Nach der Operation schließt sich für eine Nacht der stationäre Aufenthalt an, die eingelegten Drainagen werden am nächsten Tag entfernt, die Fäden nach 8 Tagen. Vorsichtige sportliche Aktivitäten sind nach 3 Wochen wieder möglich, z.B. Radfahren.
Brustvergrößerung
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