Bauchdeckenstraffung
Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Die Ursache der
Bauchdeckenerschlaffung ist bei Frauen in erster Linie die
Schwangerschaft. Durch den großen Raumbedarf, den ein heranwachsendes
Kind hat, werden Bauchdecke und Bauchhaut extrem gedehnt. Bei nicht
allen Frauen kommt es zu einer guten Rückbildung dieser Strukturen.
Sichtbare folgen einer Schwangerschaft können sein:
- Streifenbildung (Striae). Hiergegen ist nur die Operation erfolgreich
- Bauchdeckenerschlaffung mit Hautüberschuss. Die
Behandlung der Wahl ist die Bauchdeckenplastik. Da hierbei die Haut
zwischen oberer Schamhaarbegrenzung und Nabel entfernt wird, können
unschöne Striae vollständig beseitigt werden.
Da die Haut überhalb
des Nabels ebenfalls gelöst wird, ist eine völlig neue und glatte
Konturierung des gesamten Bauches möglich. Der Nabel wird an alter
Stelle neu geformt und enthält durch eine besondere Technik ebenfalls
ein jugendlicheres Aussehen. Die Narbe liegt innerhalb des
Bikinihöschens und ist somit nur in entkleidetem Zustand sichtbar.
- Auseinanderweichen der vorderen Bauchwand (Rectusdiastase). Die
Rectusdiastase kann zu einer zusätzlichen, unschönen Deformierung der
Bauchwand führen. Bei der Bauchdeckenstraffung wird die
Rectusdiastase verschlossen.
Die
kleine
Bauchdeckenstraffung betrifft ausschließlich den Hautüberschuss
unterhalb des Nabels, wenn der Nabel nicht zu weit nach unten verzogen
ist. Der Eingriff kann in Lokalbetäubung durchgeführt werden und ist
wenig beeinträchtigend.
Wenn bei
Männern ein Hautüberschuss
vorliegt wird er nach den gleichen Prinzipien, wie oben geschildert,
operativ behandelt. Meistens ist jedoch eine
Fettabsaugung 
ausreichend.