Bruststraffung

Nach Schwangerschaften und Stillperioden sowie stärkerer Gewichtsreduktion kann ein Haut/Weichteilüberschuß der Brust entstehen (Ptosis mammae).

Geringfügige Überschüsse können, wenn die Brustwarze nicht unter die Unterbrustfalte abgerutscht ist, durch ein entsprechend großes Brustimplantat deutlich in ihrer Form verbessert werden (siehe unter Brustvergrößerung.)
Befindet sich die Brustwarze deutlich unterhalb der Unterbrustfalte, ist eine Bruststraffung (Mastopexie) angezeigt.


Die Operation

Das Anheben der Brust ist nur durch ein Versetzen der Brustwarzen nach "oben" möglich.
Die Schnittführung erfolgt in einem Kreis um die Brustwarzen, senkrecht in die Unterbrustfalte und hier, später kaum sichtbar, in der Umschlagsfalte.
Die eigentliche Brustformung geschieht durch unterschiedliche Techniken, die sich nach der ursprünglichen Form richten.
Durch ein spezielles Nahtverfahren und feine Fäden wird eine strichförmige Narbe hinterlassen, die nach etwa einem Jahr zunehmend unauffälliger wird.

Bei schmalen Brüsten und nur leichteren Absenkungen ist die narbensparende Brustformung möglich. Hierbei wird auf die quere Schnittführung in der Unterbrustfalte verzichtet.

Wenn das Volumen der Brust gering ist kann ein zusätzliches Implantat erforderlich sein (siehe unter Brustvergrößerung).

Der Eingriff wird in Narkose durchgeführt. Die stationäre Behandlung beträgt 2 Tage.
Der Wundschmerz ist gering, die Fäden werden nach 12 Tagen entfernt. Ein spezieller Brustverband ist nicht nötig. Arbeitsfähigkeit besteht nach 2 Wochen.

Die üblichen Operationsrisiken wie Nachblutung, Infektion und wulstige Narbenbildung betreffen auch Brusteingriffe. Die Stillfähigkeit kann beeinträchtigt sein. Das Gefühl der Brustwarze kann, meist vorübergehend, gemindert sein. Bei extrem abgesunkenen Brüsten kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Durchblutungsstörung der Brustwarzen kommen.

Bruststraffung mit Eigengewebe
Alterungsvorgänge der weiblichen Brust (sog. ptosis mammae) sind ein natürliches Phänomen. Hinzu kommen die erheblichen Veränderungen des Drüsengewebes, denen eine Brust während der Stillperiode ausgesetzt ist. Eine Überdehnung des Halteapparates und der Haut sind die Folge. Entscheidend für Wahl der operativen Technik ist der Grad der abgesunkenen Brustwarze (sog. Nippel-Areolar-Komplex = NAC) im Verhältnis zur Unterbrustfalte.

Bruststraffung (Mastopexie) mit Eigengewebe
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